"Warte mal …“
Liebe Gemeinde,
ob an der Ampel, in der Supermarktschlange, im Wartezimmer beim Arzt oder wenn der Zug wieder einmal zu spät kommt – Momente des Wartens sind Teil unseres Alltags. Meistens empfinden wir sie als lästig. Wir möchten schnell weiter, unser Ziel erreichen, etwas erledigen.
Doch vielleicht steckt gerade in diesen kleinen Unterbrechungen eine unerwartete Einladung: einmal langsamer zu werden.
Mit dem Advent beginnt eine Zeit des Wartens auf Weihnachten. Gleichzeitig sind es oft genau diese Wochen, die uns mit Terminen, Hektik und Erwartungen überhäufen. Wir verlieren schnell aus dem Blick, worum es eigentlich geht.
Der Advent lädt uns ein, das Warten neu zu entdecken und zwar nicht als verlorene, sondern als geschenkte Zeit.
Zeit, um innezuhalten, durchzuatmen, still zu werden. Statt ungeduldig nach vorne zu drängen, dürfen wir lernen, im Moment zu verweilen, im Hier und Jetzt.
Solche Augenblicke können uns verwandeln. Sie machen uns aufmerksam, auf uns selbst, auf andere und auf Gottes leises Wirken mitten in unserem Alltag. Vielleicht entdecken wir im Warten sogar Gelegenheiten, jemandem ein Lächeln zu schenken, ein freundliches Wort mitzugeben oder einfach dankbar zu sein.
„Warte mal …“ – dieser kleine Satz kann viel mehr sein als ein Hinweis auf Geduld. Er kann eine Einladung sein, das Leben neu zu spüren. Vielleicht ist genau das der tiefere Sinn des Advents: das Warten als wertvolles Geschenk zu erkennen, als einen Raum, in dem Gott uns begegnet.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit!
Anna Zeihsel
Liebe Eltern, liebe Großeltern,
in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass der sogenannte Weihnachtsmann nur selten auf die Briefe der Kinder geantwortet hat. Damit dieser Kummer nicht wiederkehrt und zugleich der Blick auf den eigentlichen Sinn des Festes gelenkt wird, haben wir in unserer Seelsorgeeinheit einen neuen Weg gewählt. In jeder Kirche unserer Gemeinden steht ab dem ersten Advent ein besonderer Briefkasten bereit. Dort können die Kinder ihre Post an das Christkind einwerfen. Wenn eine Antwort gewünscht wird, wird jedes Kind auch eine persönliche Rückmeldung erhalten, wenn es uns seinen Namen und seine Adresse mitteilt.
Wir hoffen, dass dieser kleine Beitrag hilft, den christlichen Kern des Weihnachtsfestes neu zu entfalten und den Kindern eine zarte Freude zu schenken.
Mit herzlicher Verbundenheit Ihr Pfarrer Jean de Leon
AKTION - HANDYS ALS KOLLEKTE
In einer gemeinsamen Aktion regen die evangelischen und katholischen Diözesen und Landeskirchen im Land ihre Kirchengemeinden und Einrichtungen dazu an, ausgediente und nicht verkäufliche Handys zu sammeln. Die Aktion geht bis Januar 2026.
Jedes Jahr werden mehr Handys verkauft und jedes Jahr werden dafür mehr Energie und mehr Rohstoffe verbraucht. Dies führt zu einer Zunahme des Raubbaus an der Natur und zu mehr Ausbeutung von Menschen. Gleichzeitig liegen unzählige alte und ungenutzte Handys in den Schubladen, von denen etliche wiederverwendet werden könnten, um so den Ressourcen-verbrauch zu bremsen. Oder die Geräte könnten dem Recyclingprozess zugeführt werden, um wichtige Rohstoffe zurückzugewinnen.
Pro gespendetes Handy erhalten zudem unsere kirchlichen Organisationen „missio Aachen“ und „Brot für die Welt“ einen finanziellen Beitrag.
Wir unterstützen diese Aktion
Abgabemöglichkeiten für ihr altes Handy in Schnürpflingen:
• In die Sammelbox - sie wird bei den Gottesdiensten hinten in der Kirche aufgestellt
• Im Pfarrbüro - während der Öffnungszeiten Mo 17.00 bis 19.00 Uhr und Di 9.00 bis 11.30 Uhr
• In den Briefkasten des Pfarrbüros
Machen Sie mit!
Für einen bewussten Umgang mit Ressourcen
Pilgerreise der Seelsorgeeinheit nach Assisi
vom 18. bis 25. Oktober 2026
800 Jahre nach dem Tod des Hl. Franz von Assisi haben wir die Gelegenheit, die Stätten seines Lebens zu besuchen. Organisator der Fahrt ist die Reisemission Leipzig, die schon lange Erfahrungen mit Gemeindefahrten für die katholische und die evangelische Kirche hat.
Unsre Fahrt führt uns zu den wichtigsten Orten vom Leben des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara. Neben den Stätten in Assisi werden wir auch Abstecher nach Greccio, Spoleto, Rivotorto und Gubbio machen.
Die Fahrt treten wir in einen Fernreisebus an, der uns die Woche über zur Verfügung steht. Die Hinfahrt erfolgt mit einer Zwischenübernachtung am Gardasee, auf der Rückfahrt machen wir in der Nähe von Trient Station.
Die Unterkunft erfolgt in Mittelklasse-Hotels in Doppelzimmern (Einzelzimmer mit Zuschlag). Die Verpflegung ist Halbpension.
Preis: 1250 € pro Person (EZ-Zuschlag 220 €)
Anmeldung: In den Kirchen sowie in den Pfarrbüros liegen Anmeldeformulare mit detailliertem Programm aus. Geben Sie diese bitte ausgefüllt im Pfarrbüro ab. Anmeldung ist ab sofort möglich!
Nähere Informationen bei Pastoralreferent Stefan Lepre (Stefan.Lepre(at)drs.de, Tel 07346/96498-28)
- Entwicklungsprozess
- Die Diözese Rottenburg-Stuttgart macht sich auf den Weg und gestaltet Kirche neu umfassende…


















