Fastenzeit

Die Fastenzeit ist die vierzigtägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Ihre Wurzeln reichen bis in die frühe Kirche zurück, als sich Christen durch Gebet, Fasten und Werke der Nächstenliebe auf die Feier der Auferstehung Christi vorbereiteten. In vielen Ländern ist das Fasten heute unterschiedlich ausgeprägt: Manche verzichten auf Fleisch oder Süßigkeiten, andere nehmen sich bewusst Zeit für Gebet oder für soziale Hilfe. In den orthodoxen Kirchen wird die Fastenzeit bis heute sehr streng gelebt: Dort verzichten viele Gläubige über Wochen hinweg auf Fleisch, Milchprodukte und oft auch auf Fisch und widmen sich intensiver dem Gebet und der Liturgie.
Diese Fastengebote haben über Jahrhunderte auch die Kulturen vieler Völker geprägt. Sie haben den Alltag, die Essgewohnheiten und die Feste beeinflusst und so den Glauben tief im Leben der Menschen verankert. In Zeiten der Verfolgung halfen gemeinsame Fastenzeiten, die christliche Identität zu bewahren und Gemeinschaft zu stärken. In vielen Ländern entstanden typische Fastengerichte, die bis heute Teil der Tradition sind. Auch in meiner Heimat, der Dominikanischen Republik, gibt es Speisen, die man nur in der Fastenzeit isst: zum Beispiel „Habichuelas con dulce“, also süße rote Bohnen mit Zucker, und am Freitag Fisch mit Kokosmilch.
Es ist sehr leicht zu vergessen, dass alle Übungen der Fastenzeit – welcher Art sie auch sein mögen – Mittel zum Ziel sind und kein Ziel an sich.
Der heilige Johannes Chrysostomus sagt: „Warum verzichtest du auf Fleisch, wenn du zugleich deinen Bruder verschlingst?“
Diese Worte treffen uns auch heute. Ehrlich gesagt: In unserer Zeit verzichten nur noch wenige Menschen wirklich auf bestimmte Speisen. Die äußere Form des Fastens ist leiser geworden. Doch die innere Vorbereitung auf Ostern bleibt wichtig. Die Fastenzeit ist und bleibt eine Zeit der Umkehr, der Reinigung des Herzens und der neuen Ausrichtung auf Gott.
Vielleicht sind wir eingeladen, das Fasten neu zu entdecken – kreativ und ehrlich. Nicht nur beim Essen, sondern bei allem, was uns bindet und innerlich unfrei macht.
Was nimmt mir Zeit?
Was lenkt mich ständig ab?
Was macht mich unruhig, abhängig oder oberflächlich?
Wir können verzichten auf unnötigen Medienkonsum, auf ständige Erreichbarkeit, auf Gewohnheiten, die uns müde und leer machen. Wir können verzichten auf Worte, die verletzen, auf Ärger, auf Ungeduld. Jeder kleine Verzicht kann Raum schaffen.
Und genau darum geht es: Raum für Gott.
Zeit für Stille.
Zeit für Gebet.
Zeit für das, was wirklich trägt.
Die Fastenzeit ist kein Verlust. Sie ist eine Vorbereitung auf das größte Fest unseres Glaubens. Wer Platz schafft, kann neues Leben empfangen. Wer loslässt, wird frei. Und wer sich neu auf Gott ausrichtet, geht Ostern mit einem offenen Herzen entgegen.
 

Forum Teilhabe im Alter – Auftaktveranstaltung 2026

Mit dem Forum Teilhabe im Alter möchten wir den Austausch und die Vernetzung von Menschen fördern, die sich für und mit älteren Menschen engagieren.

Den Auftakt bildet die Veranstaltung „Ältere Menschen und Digitalisierung“ am Donnerstag, 12. März 2026, 
von 16:30 bis 18:30 Uhr im Ulrikahaus in Donaustetten,
St.-Florian-Weg 10 (siehe unten Google Maps).

Digitale Angebote prägen unseren Alltag – doch nicht alle Menschen können gleichermaßen daran teilhaben. Udo Besenreuther vom Senioren-Internet-Treff Heroldstatt (SIT), Mitglied beim Digitalkompass, gibt Einblicke in die Lebenswirklichkeit älterer Menschen im digitalen Wandel. Im Fokus stehen Chancen digitaler Teilhabe, typische Hürden sowie Unterstützungsangebote aus der Praxis.

Eingeladen sind ehren- und hauptamtlich Engagierte, Interessierte sowie alle, die sich über die Lebenssituationen von Menschen über 60 Jahren informieren möchten. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Vernetzung und neue Impulse.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung und weitere Informationen bei:
Carmen Diller, Caritas im Lebensraum
0171 / 5362506
diller.c(at)caritas-dicvrs.de

FAHRPLAN nach Donaustetten ins ULRIKAHAUS

Google Maps

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig.
Erst wenn Sie hier auf "Aktivieren" klicken, erlauben Sie uns Daten von Dritt-Anbieter-Servern (Google) zu laden.

Aktivieren

Pilgerreise der Seelsorgeeinheit nach Assisi

vom 18. bis 25. Oktober 2026

800 Jahre nach dem Tod des Hl. Franz von Assisi haben wir die Gelegenheit, die Stätten seines Lebens zu besuchen. Organisator der Fahrt ist die Reisemission Leipzig, die schon lange Erfahrungen mit Gemeindefahrten für die katholische und die evangelische Kirche hat.
Unsre Fahrt führt uns zu den wichtigsten Orten vom Leben des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara. Neben den Stätten in Assisi werden wir auch Abstecher nach Greccio, Spoleto, Rivotorto und Gubbio machen.
Die Fahrt treten wir in einen Fernreisebus an, der uns die Woche über zur Verfügung steht. Die Hinfahrt erfolgt mit einer Zwischenübernachtung am Gardasee, auf der Rückfahrt machen wir in der Nähe von Trient Station.
Die Unterkunft erfolgt in Mittelklasse-Hotels in Doppelzimmern (Einzelzimmer mit Zuschlag). Die Verpflegung ist Halbpension.

Preis: 1250 € pro Person (EZ-Zuschlag 220 €)

Anmeldung: In den Kirchen sowie in den Pfarrbüros liegen Anmeldeformulare mit detailliertem Programm aus. Geben Sie diese bitte ausgefüllt im Pfarrbüro ab. Anmeldung ist ab sofort möglich!

Nähere Informationen bei Pastoralreferent Stefan Lepre (Stefan.Lepre@drs.de, 07346/96498-28)

Fahrplan nach Gögglingen ins Ulrikahaus

Termine

Gottesdienste

Mo. 09. März  |  Rosenkranz

Beginn:  17:55 
Kath. Kirchengemeinde Oberkirchberg
 |  Kirche Oberkirchberg

Mo. 09. März  |  Hl. Messe

Beginn:  18:30 
Kath. Kirchengemeinde Oberkirchberg
 |  Kirche Oberkirchberg

    Weitere Gottesdienste